Blutegeltherapie

Bei der Blutegeltherapie handelt es sich um spezielles Ausleitungsverfahren, wie etwa der Aderlass oder das sogenannte blutige Schröpfen. Ausleitungsverfahren basieren auf der Ausscheidung eingelagerter Schlacken und anderer Schadstoffe über den Blutkreislauf. Was die Blutegeltherapie von allen anderen Ausleitungsverfahren unterscheidet ist die einzigartige Wirkung des Speichelsekrets der Blutegel, welches beim Saugen des Blutegels in das Blut des Patienten abgegeben wird.

 

Aufgrund ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit erfreut sich die Blutegeltherapie bei verschiedensten Erkrankungen steigender Beliebtheit.

Die Blutegeltherapie wird hauptsächlich eingesetzt bei:

  • Venenerkrankungen wie Besenreiser, Krampfadern, Thrombosen, Hämorrhoiden
  • schlecht heilende Wunden
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Rheuma, Gicht
  • Chronische Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden
  • Leberstau, Lymphstau
  • Blutergüsse
  • Migräne
  • Schwindel
  • chronische Mittelohrentzündung

Insbesondere bei Arthrose ist die Blutegeltherapie hervorragend dazu geeignet, die Schmerzen zu lindern und durch den Entstauungseffekt Schwellungen zu reduzieren. Häufig werden die durch Arthrose verursachten Beschwerden bereits nach der ersten Blutegelbehandlung spürbar gelindert.

Generell ist die Blutegeltherapie äußerst hilfreich bei allen Erkrankungen, denen Durchblutungsstörungen oder Entzündungsprozesse zugrunde liegen.

Wirkungsweise der Blutegeltherapie

Bei der Blutegelbehandlung dreht sich alles um die im Speichel der kleinen Tierchen enthaltenen Wirkstoffe. Darin wurden über 20 verschiedene Inhaltsstoffe von Wissenschaftlern entdeckt. Insbesondere die Substanzen Eglin und Hirudin haben sich als besonders hilfreich erwiesen und wurden daraufhin intensiv erforscht.

Der Wirkstoff Eglin blockiert entzündungsauslösende Enzyme und wirkt dadurch Entzündungsprozessen entgegen. Daher dient Eglin als natürlicher Entzündungshemmer. Zudem hat Eglin eine schmerzlindernde Wirkung.

Der Wirkstoff Hirudin hat eine ganze Reihe von positiven Eigenschaften:

Indem es die Blutgerinnung hemmt verhindert Hirudin die Bildung von Thrombosen und trägt dazu bei bestehende Thromben aufzulösen. Weiterhin wirkt Hirudin gefäß-krampflösend, was eine entstauende Wirkung zur Folge hat. Zudem stärkt Hirudin das körpereigene Immunsystem, indem es die Bildung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) fördert. Leukozyten sind die zellulären Elemente des menschlichen Immunsystems. Da Hirudin darüber hinaus auch noch den Lymphfluss beschleunigt kann der Körper die in der Lymphe enthaltenen Schadstoffe im Zuge des Ausleitungsverfahrens schneller ausscheiden.

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