Home » Hormone und Krebs — Warum die Antihormontherapie an der falschen Stlle ansetzt
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Die gängige Krebsmedizin behandelt Hormone wie Gift. Bioidentisches Östradiol ist nicht krebserregend und Progesteron ist der unterschätzte Schlüssel, den die Antihormontherapie komplett ignoriert. Die Rimkus-Methode zeigt, wie es richtig geht.
Was in keiner onkologischen Sprechstunde erklärt wird: Es gibt icht einen Östrogenrezeptor, sondern zwei — und sie tun Gegensätzliches.
Östradiol aktiviert beide.
In gesundem Brustgewebe ist ERβ stark exprimiert. Während der Karzinogenese jedoch nimmt die ERβ-Expression dramatisch ab — und ERα dominiert ungebremst.
Lattrich, Treeck und Ortmann zeigten 2009: Ein Knockdown von ERβ in Brustepithelzellen führte zu deutlich verstärktem Wachstum — selbst ohne Östradiol.
ERβ hat eine Liganden-unabhängige antiproliferative Funktion.
Das Problem ist also nicht das Östradiol. Das Problem ist das ERα/ERβ-Verhältnis in entartetem Gewebe.
Tamoxifen blockiert alle Östrogenrezeptoren — ERα und ERβ gleichermaßen.
Man entfernt den Beschleuniger (ERα), ja. Aber man schaltet auch die Bremse (ERβ) aus. Der Nettoeffekt ist nicht annähernd so klar, wie die Onkologie behauptet.
Dass Tamoxifen überhaupt wirkt, liegt vor allem daran, dass in ERα-dominierten Tumoren kaum noch ERβ vorhanden ist, aber in gesundem Gewebe und bei Präkanzerosen kann die Blockade von ERβ kontraproduktiv sein.
Aromatasehemmer senken den Östrogenspiegel auf nahezu null. Östradiol wird dem Körper komplett entzogen — ein Hormon, das essenziell ist für:
Die Nebenwirkungen — Gelenkschmerzen, Knochenschwund, kognitive Einbußen, schwere depressive Verstimmungen — sind nicht „Kollateralschaden“, sondern die logische Konsequenz eines systemischen Hormonentzugs.
Was in der gesamten Antihormontherapie-Debatte fehlt, ist Progesteron. Dabei ist die Forschungslage bemerkenswert:
Eine Arbeit in Science Advances (2016) zeigte: Progesteron aktiviert den Progesteronrezeptor (PR), der wiederum ERα umdirigiert und das östrogenvermittelte Wachstumsprogramm phänotypisch antagonisiert. Progesteron wirkt als funktioneller Östrogen-Antagonist — ohne dem Körper das schützende Östradiol zu entziehen.
Anders gesagt: Progesteron blockiert selektiv das Krebssignal, während es den ERβ-vermittelten Schutz intakt lässt. Die Antihormontherapie macht das Gegenteil — sie entfernt alles.
Die Nature Communications (2022) bestätigte: PR ist unabhängig von ER für das Tumorwachstum erforderlich, und die Anwesenheit von Progesteron moduliert die ER-Chromatinbindung so, dass onkogene Prozesse antagonisiert werden.
Die Women’s Health Initiative (WHI) wird bis heute als Beweis zitiert, dass „Hormone Brustkrebs verursachen“. Was fast nie erwähnt wird:
Die WHI untersuchte nicht bioidentisches Östradiol und bioidentisches Progesteron. Sie untersuchte:
Die WHI hat bewiesen: Synthetische Hormone machen Probleme. Mehr nicht.
Hier kommt der entscheidende Unterschied zur gängigen HRT — und auch zur transdermalen Applikation, die viele als „sicher“ verkaufen:
Dr. Volker Rimkus entwickelte vor über 40 Jahren eine Methode, die bioidentische Hormone in Kapselform einsetzt — aber mit einem entscheidenden Trick:
Die Hormone (Progesteron, Östradiol, ggf. Testosteron, plus Vitamin D3, Zink- und Kupfer-Glukonat) werden in Olivenöl gelöst und in Kapseln abgefüllt. Durch diese lipophile Formulierung werden sie nicht über den klassischen oralen Weg via Leber aufgenommen, sondern über das Lymphsystem.
Das ist der entscheidende Punkt:
Die Kapseln werden individuell in zertifizierten Apotheken hergestellt, zweimal täglich eingenommen (morgens und abends für stabile Spiegel), und die Dosierung wird alle drei bis sechs Monate anhand von Blutspiegelmessungen angepasst — nicht anhand vager Symptombeschreibungen.
Der Zielbereich ist der sogenannte „grüne Rimkus-Korridor“ — Hormonspiegel, die denen einer gesunden jungen Person entsprechen, nicht das absolute Minimum, bei dem gerade noch keine Hitzewallungen auftreten.
Hormonstatus via Blut messen — Östradiol (E2), Progesteron, Testosteron, DHEA-S, SHBG, Schilddrüse (TSH, fT3, fT4). Kein Speicheltest — der misst nur die Mundhöhle, nicht den Körper.
Rimkus-Kapseln statt Cremes und Gels — Bioidentisch, lymphatische Aufnahme, keine Leberbelastung, präzise Dosierung. Kein transdermales Geschmiere mit schwankenden Spiegeln.
Leberstoffwechsel unterstützen — Östrogen wird über die Leber verstoffwechselt (COMT, CYP1B1, Sulfatierung, Glucuronidierung). Blockierte Entgiftungswege erzeugen toxische Metaboliten (4-OH-Östrogene → Chinone → DNA-Addukte). Kreuzblütler (Brokkoli, DIM, I3C), Magnesium, B-Vitamine und Methylierungssupport helfen hier.
Metaboliten kontrollieren — Urintest (DUTCH oder änlich), um zu sehen, ob Östrogen über den schützenden 2-OH-Weg oder den toxischen 4-OH-Weg abgebaut wird.
Regelmäßige Blutkontrollen — Ale drei bis sechs Monate Spiegel messen und Dosis anpassen. Kein „Einmaldosierung und vergessen“.
Tamoxifen ohne Progesteron-Diskussion? — Wenn eine Antihormontherapie unvermeidbar ist, zumindest die Frage stellen: Warum blockieren wir alle Östrogenrezeptoren, statt selektiv ERα zu blockieren und ERβ + PR intakt zu lassen?
Die aktuelle Onkologie behandelt Hormone wie Gift — dabei sind sie die Betriebsanleitung der Zelle. Eine Zelle ohne hormonelles Signal wird nicht „still“, sie wird dysfunktional.
Bioidentisches Östradiol ist nicht krebserregend. Es aktiviert einen schützenden Rezeptor (ERβ), den die Pharmaindustrie nicht als Target vermarkten kann, weil man ihn nicht blockieren, sondern aktivieren müsste und natürliches Östradiol ist nicht patentierbar.
Progesteron ist der Schlüssel, den die Antihormontherapie komplett ignoriert.
Und: Die Rimkus-Methode ist der Applikationsweg, der die Vorteile bioidentischer Hormone tatsächlich nutzbar macht — ohne die Nachteile der transdermalen oder oralen Route.
Nicht die Hormone sind das Problem — sondern das fehlende Wisen darüber.
Quellen: